Käse goes vegan!

•20. Juli 2013 • 1 Kommentar

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Die meisten italienischen Gerichte beinhalten Käse. Das beisst sich natürlich zunächst mit der Vorstellung von veganer Ernährung. Mit einigen Handgriffen kann man jedoch vegane Alternativen herstellen, die sich sehen lassen können.

Hefeschmelz (eignet sich zum Überbacken von Aufläufen und Gratins, Lasagne und Pizza):

  • 150 ml Wasser
  • 4 EL Hefeflocken
  • 2 EL Margarine
  • 3 TL Mehl
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Salz

Die Margarine in einem Topf schmelzen, dann das Mehl hinzufügen und gut verrühren. Etwas von dem Wasser hinzugeben und mit Senf und Salz würzen. Die Hefeflocken und das restliche Wasser langsam unterrühren, die Masse nochmal aufkochen und auf das Gratin/ die Pizza/ […] geben.

 

Mandel“parmesan“ (eignet sich zum Verfeinern von Spaghetti Napoli oder Bolognese-Soße):

  • 4 EL Hefeflocken
  • 6 EL gemahlene Mandeln (mit blanchierten gemahlenen Mandeln sieht das Endergebnis aus wie echter Parmesan!)
  • 1,5 TL Salz

Alle Zutaten in einer Dose vermischen, fertig!

 

„Mozzarella“ (eignet sich als Belag auf einer Pizza, aber auch zum „so essen“):

  • 3 EL Speisestärke
  • 1,5 EL Hefeflocken
  • 6 EL Sojamilch natur
  • 2 TL Margarine
  • 4 gehäufte EL Sojajoghurt natur
  • Salz, je nach Geschmack einen Schuss Sojasoße, Basilikum, Chiliflocken,..

In einem kleinen Topf die Speisestärke und die Hefeflocken vermischen, dann die Gewürze und den Sojadrink hinzufügen und bei schwacher Hitzezufuhr ständig rühren. Wenn die Masse eine cremige Konsistenz hat, den Topf vom Herd nehmen und den Sojajoghurt beimengen. Anschließend nochmal bei schwacher Hitze 10- 15 Minuten erwärmen, bis die Masse Fäden zieht. Entweder sofort auf die Pizza/ das Gratin geben oder, für eine schnittfeste Variante, in einer geölten Form/ Dose über Nacht in den Kühlschrank stellen.

 

 

Veganes Tiramisú

•19. Juli 2013 • Schreibe einen Kommentar

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Für den Biskuitboden (den man entweder direkt in einer kleinen Auflaufform oder auch portionsweise in leeren, sauberem Marmeladengläsern backen kann) benötigt man:

  • 3 EL Weizenmehl
  • 1,5 EL gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 0,5 EL Speisestärke
  • 1,5 EL Rohrzucker
  • 0,5 EL Vanilinzucker
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Backpulver
  • 60 ml Soja-, Hafer- oder Reisdrinkdrink natur

Alles vermischen, den Teig in die Form füllen und bei 180°C ca. 7-10 min backen, anschließend in der Form lassen, mit 200ml schwarzem Kaffee übergießen und abgedeckt bei Nacht durchziehen & dabei abkühlen lassen (wenns schneller gehen soll, kann man den Teig auch mit einer Gabel etwas einstechen und den Kaffee innerhalb einiger Stunden einziehen lassen)

Zubereitung der Creme:

  • 200 ml aufschlagbare Soja-Sahne (oder alternativ auch Reis- bzw. Cocossahne)
  • 300 g Sojajoghurt mit Vanillegeschmack
  • 1,5 EL Vanillezucker
  • 2-3 Päckchen Sahnesteif
  • 3 EL dunkles Kakao-Pulver zum Bestäuben

Die Soja-Sahne  mit dem Sahnesteif aufschlagen, anschließend mit einem Esslöffel den Joghurt und die anderen Zutaten untermischen. Die Masse auf den Biskuit geben, gleichmäßig verstreichen und mit Kakao bestäuben. Anschließend nochmal mindestens 2 Stunden kühl stellen und genießen.

 

 

The Age of Nero Runde 2 – diesmal wird’s vegan!

•17. Juli 2013 • Schreibe einen Kommentar

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Letztes Jahr haben wir euch in der „Age of Nero“- Woche italienische Klassiker in unserer eigenen, veganen Abwandlung präsentiert. Auch dieses Jahr haben wir beschlossen, dieses eigentlich ganz nette Motto wieder aufzugreifen, mit einer kleinen Änderung: Diesmal sind alle Rezepte vegan. Genießt mit uns die vegane Dekadenz tierfreier Sommergerichte und habt viel Spaß beim Nachkochen bzw. Backen!

Zum „Tag der Bienen“: Garantiert bienenfreundlicher Bienenstich

•7. Juli 2013 • Schreibe einen Kommentar

Am 07. Juli öffnen zahlreiche Imkereien und Bienenzuchtvereine ihre Pforten, um den Menschen zu zeigen, woher der Honig kommt. Wir sind zwar auch der Überzeugung, dass Bienen wirklich tolle, fleißige, kleine Geschöpfe sind, aber sie sollen nicht für uns arbeiten. Und schon gar nicht an ihrem Ehrentag. Deswegen haben wir uns ein Rezept für rein pflanzlichen „Bienen“stich ausgedacht, der dem Original mit Honig, Milch und Ei in nichts nachsteht.

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Für den Teig (ausreichend für ein ganzes Backblech) benötigt man:

  • 700 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 70 g Margarine
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 Tüten Hefe
  • falls der Teig noch „fluffiger“ werden soll: 2 Einheiten Ei-Ersatz (Sojamehl, Ogran No Egg oder 3 Pauly) bzw. 1/2 Päckchen Backpulver

Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen, in welche die Hefe und der Zucker gegeben wird. Anschließend mit dem Wasser aufgießen und gut vermischen. Danach die Margarine und ggf. den Ei-Ersatz hinzufügen und alles nochmal gut verkneten. Den Teig abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen.

Anschließend den Teig auf einem Backblech ausrollen und mit den karamellisierten Mandeln bestreuen. Diese bereitet man wie folgt vor:

  • ca. 200 g gehobelte Mandeln
  • 3 EL brauner Zucker + 3 EL Wasser
  • 3 EL Agavendicksaft (= Agaven-Sirup, mittlerweile auch in jedem Supermarkt erhältlich)

Zucker, Wasser und Agavendicksaft in einer kleinen Pfanne erhitzen und während des Aufwärmvorgangs die Mandeln hinzufügen. Wichtig: Die Mandeln müssen ständig gewendet werden, damit sie nicht anbrennen. Ist eine leichte Bräunung erkennbar, können die Mandeln auf den ausgerollten Hefeteig gestreut werden. Sie sollen in der Pfanne nicht zu dunkel werden, da sie im Backofen noch nachbräunen.

Den ausgerollten, mit Mandeln bestreuten Hefeteig bei 200°C etwa 20 Minuten backen.

Zutaten für die Füllung:

  • 500 ml Soja-Drink (oder eine andere Pflanzenmilch)
  • 1,5 Päckchen Vanillepudding-Pulver (z.B. von RUF)
  • 3-4 EL Zucker
  • 150 ml aufschlagbare Pflanzen-Sahne (z.B. Soyatoo oder Natumi)

Zunächst ca. 100 ml Sojamilch mit dem Puddingpulver und dem Zucker in einem seperaten Gefäß anrühren und gut vermischen, sodass keine Klümpchen mehr enthalten sind. Die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen und anshcließend die Pudding-Zucker-Mischung mit einem Schneebesen unterheben. Unter ständigem Rühren noch etwa 2 Minuten bei geringer Hitze weiter köcheln, anschließend abkühlen lassen (am besten über Nacht). Die pflanzliche Sahne steif schlagen und mit einem Löffel vorsichtig unter den Pudding heben.

Fertigstellung:

Den abgekühlten Hefeteig auf dem Blech in Stücke schneiden. Die Stücke quer halbieren und in der Mitte mit der Puddingcreme bestreichen – fertig!

Schwedische Apfel-Zimt-Nussschnecken zur Sommersonnenwende

•21. Juni 2013 • Schreibe einen Kommentar

Die Mittsommernacht ist die längste Nacht des Tages und wird traditionell vor allem in den baltischen und skandinavischen Staaten gefeiert. Das traditionsreiche, magische Fest geht auf die vorchristliche Zeit zurück und symbolisiert die Verbindung mit und die Abhänigkeit von der Natur. Daher stellen wir euch heute ein traditionelles schwedisches Gebäck zum Midsommar vor.

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Für den Teig dieser schmackhaften Apfel-Zimt-Nussschnecken benötigt man:

  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 60 g Margarine
  • 40 g Zucker

Den Hefeteig anrühren und circa eine Stunde lang gehen lassen.

Für die Füllung

  • 2 Äpfel
  • 2 EL Zimt
  • 75 g Zucker
  • 75 g gemahlene Nüsse
  • 30 g Semmelbrösel
  • 100 ml Sojadrink Natur oder Soja-Reis-Drink
  • 50 g Rosinen

Zuerst die Äpfel schälen und in kleine Würfelchen schneiden, dann mit Zimt und Zucker vermengen. Im Anschluss Sojadrink, Nüsse und Semmelbrössel hinzufügen und noch einmal vermengen. Zum Schluss noch die Rosinen unterrühren. Den Teig komplett auf ein rechteckiges Blech ausrollen, die Füllung gleichmäßig verstreichen und die Teigrolle formen. Anschließend in circa zwei Finger breite Schnecken schneiden und diese bei circa 200°C 20-25 Minuten im Bakofen backen. Schmecken auch in den warmen Sommernächten herrlich, besonders mit einem Tonbecher gekühltem Saft oder Wein.

Für den Tanz in den Mai: wahrlich grüne und garantiert hexenhafte Cupcakes

•30. April 2013 • Schreibe einen Kommentar

Diese Nacht ist Walpurgisnacht, die in einigen Regionen auch „Hexennacht“ genannt wird. Aus diesem Grund widmen wir uns wieder dem Kult des Cupcakes und präsentieren euch garantiert „grüne“ (weil vegane) kleine Törtchen mit einer (alkoholfreien) Waldmeister bzw. Maibowle – Note, deren Zubereitung garantiert keine Hexerei ist.

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Zutaten für den Teig (für 12 Stück):

  • 90 g Margarine
  • 100 g Weizenmehl
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 25 g dunkles Kakaopulver
  • 2 TL Natron
  • 10 g Vanillezucker
  • 75 g Apfelmus
  • 100 ml Sojamilch oder Wasser
  • 35 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

Alle Zutaten in einer Rührschüssel zu einem glatten, gleichmäßigen Teig verrühren, jedoch das Natron und das Mineralwasser erst am Ende hinzufügen. Den Teig in die Cupcake-Förmchen füllen, bis diese zu ca. 3/4 voll sind und die Muffins bei 180°C etwa 20 Minuten backen.

Topping:

  • 30 g Instant Götterspeise Pulver (z.B. von RUF oder Dr. Oetker) mit Waldmeistergeschmack (Achtung! Nur die Instant-Variante ist vegan; in normalem Wackelpudding ist Gelatine!)
  • 100 g Sojajoghurt natur
  • 1 Päckchen Sahnesteif

Das Götterspeise-Pulver ohne Zugabe von Wasser direkt in den Sojajoghurt einrühren und direkt das Sahnesteif-Pulver hinzugeben. Alles so lange rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Mischung kurz ruhen lassen und mit einer Sterntülle auf die vollständig abgekühlten Cupcakes spritzen. Der Geschmack ist sehr extravagant, passt aber einfach zu dem Anlass [und auch zu Halloween 😉 ]

Für die Dekoration:

  • 12 Oreo-Deckel (Achtung! Oreos sind seit kurzem vegan, in vielen Geschäften gibt es jedoch noch die alte, unvegane Variante in den Regalen!)
  • ca. 70 g Marzipanrohmasse
  • 50 g möglichst dunkle Bitterschokolade

Aus dem Marzipan werden die Spitzen der Hexenhüte geformt und anschließend vorsichtig auf die Oreo -Keksdeckel gesetzt. Damit die Hüte schöner aussehen, werden sie mit geschmolzener, dunkler Schokolade „gestrichen“. Hierzu die Schokolade im Wasserbad (oder in der Mikrowelle) erhitzen, bis sie flüssig ist und die Hüte damit bestreichen. Die abgekühlten Hüte auf das Topping setzen und – fertig!

Peanut Queen Cupcake with Whipped Cream Crown

•24. April 2013 • Schreibe einen Kommentar

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Heute folgt das letzte Rezept unserer veganen, amerikanischen Woche. Erdnussbutter ist typisch amerikanisch – Cupcakes auch. Was liegt also näher, als beide Komponenten miteinander zu verbinden? Das haben wir getan… und hier ist das Ergebnis!

Zutaten für den Muffin (ergibt 12 Stück):

  • 250 g Weizenmehl + 50 g Vollkornmehl
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Natron
  • 1 EL Limetten- oder Zitronensäure
  • 200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 100 g Apfelmus
  • 80 g dunkler Kakao
  • 100 g geschmolzene Margarine
  • 2 EL Erdnussbutter, crunchy
  • 60 g gemahlene Nüsse

Alle Zutaten (bis auf das Mineralwasser, Natron und Zitronensäure) miteinander zu einem gleichmäßigen Teig vermischen. Am Ende das Mineralwasser, das Natron und die Säure unterrühren und den Teig gleichmäßig in 12 Cupcake-Förmchen füllen. Bei 180°C etwa 25 Minuten backen.

Topping:

  • 100 ml Sojasahne
  • 50 g Zucker
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1/2 Alnatura Erdnusskrokant-Riegel, zerschlagen
  • 2 EL Erdnussbutter, crunchy

Die Sahne zusammen mit dem Zucker und dem Sahnesteif fest schlagen. Nachdem die Cupcakes abgekühlt sind, bekommt jeder ein kleines Sahne-Krönchen. Dazu einfach die feste, abgekühlte Sahne in einen Spritzbeutel geben und mit einer Sterntülle aufsprühen. Das Sahne-Krönchen mit einem Stück Alnatura-Riegel (oder ersatzweise Mister Tom o.ä.) garnieren und einen Klecks Erdnussbutter dazugeben.

Wenn es besonders schnell gehen soll, kann man selbstverständlich auch eine vegane Sprühsahne (z.B. Soyatoo oder LeHa Schlagfix) verwenden.

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