Kuchen im Glas – eine Geschenkidee nicht nur zu Weihnachten


Nicht mehr lange, dann steht Weihnachten vor der Tür. Normalerweise bedeutet das jede Menge Einkaufsstress und eine enorme Belastung für den Geldbeutel-  oder alternativ ein Mindestmaß an Kreativität, um etwas Annehmbares als Geschenk selbst zu basteln.

Diese Wochenende sind wir, beim Schwelgen in alten Erinnerungen an „Conditola“, auf die Idee gekommen, Kuchen im Glas zu backen. Die sind nicht nur einfach zu machen, sondern halten sich auch ewig. Und: Jeder mag Kuchen!

Das braucht man:

  • Leere, saubere Marmeladengläser, idealerweise sollte die Öffnung breiter sein als der Boden, damit sich die Kuchen aus dem Glas lösen lassen.
  • Zutaten:
  1. 60 g Margarine
  2. 100 g Zucker
  3. 50 g gehackte Schokolade
  4. 1/2 TL Zimt
  5. 1/2 TL gemahlene Nelken
  6. einige Tropfen Rumaroma
  7. eine Messerspitze gemahlene Muskatnuss
  8. eine Messerspitze Kardamon
  9. 2 EL Backkakao
  10. 150 g Mehl
  11. 1/2 TL Backpulver
  12. 100 ml Milch
  13. 2 kleine Eier oder 1 Ei größe L

Zuerst die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker und Gewürze) miteinander mischen. In einer seperaten Schüssel die Margarine cremig rühren und anschließend die Eier hinzufügen. Die Trockenmischung nach und nach in die Ei-Margarine-Mischung rühren, gegen Ende die Milch hinzufügen. Mit etwas Geduld alles zu einem glatten Teig  verrühren und den Teig am Ende mit der gehackten Schokolade und dem Rumaroma veredeln.

Tipps: Wer keine Gewürze zu Hause hat, der kann auch einfach ein Päckchen Lebkuchengewürz kaufen und von dieser leckeren Mischung die entsprechende Menge verwenden.
Statt Schokolade zu kaufen, kann man hier auch ideal übriggebliebene Nikoläuse killen und sie im Teig verarbeiten 😉

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Die Marmeladengläser gut fetten und sie anschließend zu 2/3 mit Teig befüllen, eher etwas weniger, als etwas mehr! Die Gläser ohne Deckel in den vorgeheizten Ofen stellen und sie dort mindestens 40 Minuten backen. Ob die Kuchen fertig sind, muss man unbedingt mit einem Stäbchen überprüfen, denn das hängt unter anderem auch von der Größe des Glases ab.

Nachdem die Kuchen im Glas fertig gebacken sind, den Backofen abdrehen, die Deckel fest auf die Gläser drehen un das Ganze unbedingt im geschlossenen, aber ausgeschalteten Backofen abkühlen lassen. Das ist wichtig, damit die Gläser Vakuum ziehen können und der Kuchen im Glas dadurch haltbar wird.

Für den Fall, dass die Kuchen übergelaufen sein sollten: Den überstehenden Teig sorgfältig abschneiden und die Ränder säubern, ist auch wieder wichtig, Stichwort Vakuum und Haltbarkeit!

Anschließend kann man der Kreativität noch freien Lauf lassen, die Gläser lassen sich mittels Schleifchen und Servietten ziemlich gut aufwerten, mit selbst entworfenen Etiketten kann man dem Geschenk eine persönliche Note verleihen und den Beschenkten ansprechen. Fertig!

Kuchen im Glas

leckerer Weihnachtskuchen im Glas

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~ von Böse Backfee feat. Küchendämon - 12. Dezember 2011.

3 Antworten to “Kuchen im Glas – eine Geschenkidee nicht nur zu Weihnachten”

  1. Die Idee muss ich mir für’s nächste Jahr speichern 😀

  2. Was auch ne tolle Idee ist:

    selbstgemachte Backmischungen… Also die Zutaten Schicht für Schicht ins Glas füllen… Auf das Etikett die Anleitung schreiben (und was noch gebraucht wird)…

    LG

  3. Die Kuchen waren echt erstaunlich frisch, als sie aus dem Glas kamen.. Ich denke, demnächst kommt vielleicht ein schönes Sommerkuchen-im-Glas-Rezept passend zum Auftakt Festivalsaison 😉

    Das mit den Backmischungen wär echt auch mal ne Idee… „Backbegabung“ im Glas zum Verschenken ^^

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